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Die moderne Technik ist überall. Der Computer ist aus keinem Büro oder Wohnzimmer mehr wegzudenken, das Internet ist mittlerweile auch unterwegs ständiger Begleiter. Nicht nur im Alltag, nein selbst im Urlaub oder im Restaurant ist der Tablet-PC oder das I-Phone immer griffbereit. Es werden Fotos gemacht, Bilder auf Facebook hochgeladen und jede gehaltvolle Unterhaltung damit nichtig. Und wenn Hard- und Software funktionieren, scheinen viele in ihrer kleinen digitalen Welt auch glücklich und zufrieden.
Doch was passiert, wenn Firefox® mal aussteigt, das DVD-Laufwerk spinnt oder der Bildschirm sich in ein Pixelmeer auflöst? Dann wird es ein wenig seltsam. Für den „Normal-User“ heißt es jetzt erst mal Ruhe bewahren und dem System ein wenig Zeit geben. Häufig hilft auch das klassische „turn off and on again“. Wenn immer noch keine Besserung in Sicht ist, hofft man auf die Hilfe einer guten Computerfee, die sonst immer alles ganz schnell wieder in Ordnung bringt, oder auf den besten Freund per Ferndiagnose. Und wenn das alles nichts hilft und das Dokument verloren ist, der Router einfach keine Verbindung zum Internet findet oder das Programm was sonst doch immer macht, was man will, einfach nicht mehr reagiert, dann werde zumindest ich langsam nervös, verärgert und ungeduldig.
Und wenn es sich in diesen Momenten, in denen sich meine elektronische Rechenanlage für unbestimmte Zeit von mir verabschiedet, um einen dieser Momente handelt, in denen es sich um Abgabetermine, Deadlines oder einen Einsendeschluss handelt, stehe ich spontan auf dem Kriegspfad mit meinem sonst so geliebten technischen Wunderwerk. Aber auch hier wird sich eine kreative Problemlösung finden lassen.

Marc Chagall, Ich und das Dorf, 1911.
Öl auf Leinwand, 191,2 x 150,5 cm.
Museum of Modern Art, New York.
Keine Lösung für die Probleme der Realität des 20. Jahrhunderts hatte der Künstler Marc Chagall, aber zumindest begegnete er ihnen mit Kreativität und Optimismus. Begleiten Sie den Künstler auf seiner Reise durch das Jahrhundert und lassen sie sich von der kreativen Auseinandersetzung mit den Problemen seiner Zeit in der Ausstellung Chagall – Entre Guerre et Paix im Musée du Luxembourg in Paris vom 21.02.2013 bis zum 21.06.2013 inspirieren. Alternativ genießen Sie, während Sie sich mal wieder über ihren Computer ärgern, die Kunst Chagalls mit den Monografien des Verlages Parkstone International.
Rote Rosen, teure Pralinen, Parfüm oder Teddybären? Der Valentinstag ist der Tag, an dem wir uns darauf besinnen, dass kleine Geschenke die Freundschaft und vor allem die Liebe erhalten. Doch mal ehrlich, wer auf dem Heimweg schnell mal an der Tankstelle anhält, um Rosen oder Schokolade zu kaufen, der hat vermutlich etwas missverstanden.
Bereits im alten Rom wurden im Gedenken an Juno, der Schutzgöttin der Ehe und Familie, am 14. Februar die Frauen in der Familie mit Blumen überrascht. Christlichen Überlieferungen zufolge geht der Tag der Liebenden allerdings auf eine sehr tragische Geschichte zurück: Der italienische Priester Valentin von Rom (in anderen Überlieferungen der Bischof Valentin von Terni) hatte im 3. Jahrhundert nach Christus sein Leben mehrmals für die Liebe aufs Spiel gesetzt, und dass nicht mal für seine eigene Liebe: Dem Mythos zufolge predigte er, dem bestehenden Verbot des Kaisers Claudius II. zum Trotz, das Evangelium und traute mehrere Paare im christlichen Glauben, darunter auch Soldaten, die nach dem Willen des Kaisers eigentlich unverheiratet bleiben sollten. Am 14. Februar 269 ließ ihn der Kaiser schließlich enthaupten und machte Valentin so zum Märtyrer, zum Beschützer der Liebenden.
Nachdem er die Paare getraut hatte oder wenn Rat und Trost Suchende zu ihm kamen, soll Valentin diesen bunte Blumensträuße aus seinem eigenen Klostergarten übergeben haben. Aus diesem Brauch heraus hat sich in unserer Zeit ein Milliardengeschäft für den Einzelhandel und vor allem für die Blumenindustrie entwickelt. Der Valentinstag hat schon vor einigen Jahren den Muttertag als umsatzstärksten Verkaufstag des Jahres abgelöst. Und der Valentinsindustrie kann sich kaum einer entziehen. Oder vielleicht doch?
Der Valentinstag sollte uns dazu auffordern, kreativ zu werden, etwas zu riskieren und den ersten oder nächsten Schritt in der Liebe zu wagen. In der Liebe sind es doch oft die kleinen Gesten, die wirklich zählen. Ein selbst gepflückter Blumenstrauß aus dem eigenen Garten, ein ans Bett gebrachtes Frühstück, ein handgeschriebener Liebesbrief, ein selbst zubereitetes Mittagessen, ein selbst komponierter Song… – Es gibt so viele Möglichkeiten anderen eine Freude zu machen!

Egon Schiele, Embrace (Lovers II), 1917.
Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm.
Österreichische Galerie Belvedere, Wien.
Das vom Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Lagos, Nigeria, der Pulitzer Foundation for the Arts in St. Louis, Missouri und der Menil Collection in Houston, Texas organisierte, interkontinentale Projekt Progress of Love, hat sich die Liebe in ihrem Prozess zum Thema genommen. Was erwarten wir von der Liebe? Wie stellen wir uns die Liebe vor? Welche Erfahrungen haben wir bisher gemacht? Wie verarbeiten wir das Ende der Liebe bzw. den Verlust eines geliebten Menschen? Und welche Rolle spielen unser Kulturkreis, das digitale Zeitalter und die Massenmedien dabei? Diese Fragen versuchen die jungen aus Afrika, Europa und den Vereinigten Staaten kommenden Künstler mit ihren in der Menil Collection in Houston ausgestellten Werken zu beantworten. Der Eintritt der noch bis zum 27. März geöffneten Ausstellung ist kostenlos!
Die Liebe in all ihren Facetten ist auch das Thema des im Verlag Parkstone International erschienenen E-Books Love . Von Tizians Werk Adam und Eva über Rodins Kuss bis hin zu Egon Schieles sich mit aller Kraft umarmenden Liebenden – der Autor Jp. A. Calosse vereint sie alle: Die bedeutendsten Liebespaare der Kunstgeschichte, die romantischsten Momente, die innigsten Küsse. Die Liebe ist und bleibt die größte Inspirationsquelle, die Maler, Bildhauer und sogar Architekten dazu veranlasst, die Meisterwerke ihres Lebens zu schaffen.
C. Schmidt
Nicht einmal die Wechseljahre sind den Männern als rein weibliches Phänomen heilig. Die Midlife-Crisis, mittlerweile auch in Studien belegt, ist das männliche Pendant zu den Wechseljahren und der Menopause. Zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr kann es passieren, dass er den sicheren Job an den Nagel hängt, um sich noch einmal selbst zu verwirklichen. Yogakurse und die jüngere Geliebte gehören ebenso zum neuen Alltag wie das Motorrad in der Garage, die neue Lederjacke oder die Haartönung.
Auch geht er jetzt wieder drei Mal die Woche joggen, trifft sich neuerdings auch unter der Woche wieder mit Freunden und versucht am Wochenende die Nacht zum Tag zu machen. Alles nur, um sein Bedürfnis nach jugendlichem Leichtsinn zu stillen.
Und an dieser Stelle muss ich zugeben: Ich habe mal wieder alles richtig gemacht und behaupte, dass mein Partner das Programm der Midlife-Crisis schon fast komplett auf seiner To-do-Liste abgehakt hat – und das vor dem 40.! Den doch recht gut bezahlten Job hat er zugunsten einer Selbstständigkeit geopfert, der Yogakurs liegt gefühlte 5 Jahre zurück, die Partnerin ist offiziell in den Endzwanzigern, die Lederjacke (wenn auch nicht das sportlichste Modell) existiert und auch das „Renature“ steht im Badschrank. Vielleicht geht er nicht 3 Mal die Woche joggen, aber bei schönem Wetter trifft man ihn schon des Öfteren im Park. Seine Freunde werden auch weiterhin unter der Woche nicht auf ihn verzichten müssen und am Wochenende wird die eine oder andere Nacht auch mal mit Kopfschmerzen bestraft. Was bisher nicht auf der Liste erscheint, ist – ganz zu meinem Leidwesen – das Motorrad, aber wir verhandeln gerade über eine zweite Schwalbe.

Walter Crane, Schwäne, 1875.
Tapetenmuster, Gouache und Wasserfarbe, 53,1 x 53 cm.
Victoria & Albert Museum, London.
Ob nun die 30 für die Frau oder die 40 für den Mann als die erste größere Hürde erscheint, auch das Älterwerden ist alles eine Frage der Einstellung. Gegen die Wechseljahre und die Midlife-Crisis kann man sich nicht schützen, aber mit einer positiven Lebenseinstellung und ein wenig Kreativität definitiv wappnen.
Eine Ausstellung, die 40 Künstler vereinigt, die alle das Alter der Midlife-Crisis oder der Wechslenjahre noch nicht erreicht haben, zeigt das Smithsonian American Art Museum in der Renwick Gallery in Washington, D.C. noch bis zum 3. Februar 2013 mit der Ausstellung 40 under 40: Craft Futures. Wenn Sie sich neben den modernen Erzeugnissen außerdem für die Geschichte des Kunsthandwerks interessieren, holen Sie sich den Titel Arts & Crafts von Oscar Lovell Triggs aus dem Sortiment des Verlages Parkstone International nach Hause.
Wenn es jemanden privat oder beruflich an das andere Ende der Welt verschlägt, ist das alles erst einmal aufregend, neu und spannend. Aber irgendwann kommt der Punkt, der ein oder andere mag ihn Heimweh nennen, an dem man nicht nur seine Familie sondern auch seine Freunde ganz arg vermisst. Freunde, die einem aus der Schulzeit oder dem Judoverein erhalten geblieben sind, die einen durch die Höhen und Tiefen des Studiums begleitet haben oder Menschen, denen man begegnet und sie in seinem Leben nicht mehr missen möchte. Keiner dieser Menschen ist selbstverständlich. Und so sehr man die guten Zeiten mit ihnen liebt, so sehr hasst man Belehrungen oder einen „gut gemeinten“ Rat, der gerade nicht in die Gesamtsituation passt. Dennoch lässt sich Freud und Leid gemeinsam mit ihnen in jeder Lebenslage ertragen.

Edouard Monet, Musik im Tuileringarten, 1862.
Öl auf Leinwand, 76,2 x 118,1 cm.
The National Gallery, London.
Am anderen Ende der Welt ist man nun zwar immer noch dank der modernen Technik von Internet, E-Mail und Skype miteinander verbunden, und auch ein gelegentlicher Brief erhält die Freundschaft, aber irgendwie fehlt da etwas – das gemeinsame Bier nach Feierabend mit den alltbekannten Gesichtern, Renovierungsaktionen in der Küche oder Gespräche über das aktuelle Liebesleben – eine vertraute Interaktion mit Freunden, die den Alltag bereichert.
Und es ist großartig, dass man auch am anderen Ende der Welt gute und sehr gute Freunde findet, die einen gemeinsamen Feierabendumtrunk nicht verschmähen und auch mit ihren ungefragten Ratschlägen (leider) nicht zurückhalten.

Edouard Manet, Abfahrt des Folkstonedampfers, 1869.
Öl auf Leinwand, 60 x 73,5 cm.
Philadelphia Museum of Art, Philadelphia.
Und da unsere Welt immer internationaler wird, sind vielleicht gerade die so geliebten und gleichzeitig verhassten sozialen Netzwerke für einen Großteil unserer Weltenbummler so wichtig, weil sie so nicht nur in Kontakt mit ihren „Freunden“ bleiben, sondern auch durch eine mitunter überschwängliche Anzahl von Fotos bildlich an ihrem Leben teilhaben können, ganz nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Und genau diesem Motto folgend, präsentiert die Royal Academy of Arts London noch bis zum 14. April die Ausstellung Manet – Portraying Life. Lassen Sie sich alternativ mit dem Titel Manet von Nathalia Brodskaya des Verlages Parkstone International in die Welt der Bilder des Impressionisten entführen.
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